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Gewächshäuser & Gewächsschränke

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    Alles rund ums Gewächshaus

    Inhalt

    1. Die Funktionsweise eines Gewächshauses
    2. Die Gewächshaus-Arten


    Die Funktionsweise eines Gewächshauses

    Das Gewächshaus – oder auch "Treibhaus" genannt – funktioniert immer nach dem selben Prinzip. Ein stabiler Rahmen dient als Auflagefläche für strahlungsdurchlässige Abdeckungen wie Folien, Glas oder Plastikplatten. Die geschlossene Konstruktion, die allerdings immer mit ausreichend Belüftungsmöglichkeiten ausgestattet werden muss, sorgt dafür, dass gute und gleichbleibende Wachstumsbedingungen für die unterschiedlichsten Pflanzen erzeugt werden können. Dadurch kann das Gartenjahr verlängert und Pflanzen lange Zeit gepflegt sowie aufgezogen werden.


    Die auftreffende energiegeladene Strahlung fällt durch die Abdeckungen in das Innere. Alle darin befindlichen Objekte, wie Tische, Regale, Pflanzen, Pflanzgefäße, Erde und Steine nehmen diese Energie auf und strahlen sie in Form von Wärme ab. Sind Fenster oder Öffnungen in einer Plane geschlossen, kommt es zum sogenannten Ofeneffekt.


    Die Temperatur im Gewächshaus steigt also kontinuierlich an. Dadurch kann auch bei niedrigen Außentemperaturen ein angenehmes Klima für verschiedene Nutz- und Zierpflanzen geschaffen werden. Damit das Klima an die Bedürfnisse von Tomaten, Gemüse und anderen Gewächsen angepasst werden kann, benötigt ein Pflanzenhaus immer verschließbare Belüftungsöffnungen. Damit kann die Temperatur bestens reguliert werden.

    Die Gewächshaus-Arten

    Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Gewächshäusern:

    1. Folientunnel
    2. Anlehngewächshäuser
    3. Freistehende Gewächshäuser

    In den einzelnen Rubriken findets du Bauweisen, deren Rahmenprofile aus verschiedenen Materialien hergestellt sind. Häufig werden sie aus Holz, Aluminium und/oder Stahl gefertigt.


    1. Der Folientunnel

    Zwar gibt es selbst für den einfachen Folientunnel zusammensteckbare Fertigsysteme, häufiger verbreitet sind jedoch Eigenkonstruktionen. Prinzip des Tunnels ist eine halbrunde Trägerkonstruktion aus gebogenen Stahl- oder Eisenstangen, die tief in den Boden getrieben und dann mit einer durchsichtigen, UV-durchlässigen Plastikplane bedeckt werden.

    Um einen Windfang zu vermeiden, werden bspw. Holzbalken am Ende der Stahlstangen eingeklemmt oder verschraubt und an diesen die Planen befestigt. Vorteile eines Folientunnels ist der schnelle Aufbau, die günstigen Anschaffungskosten sowie die einfache Reparatur.

    Im direkten Vergleich zu anderen Gewächshäusern sind einfache Folientunnel jedoch schlecht begehbar, optisch nicht sehr ansprechend und auch die Belüftung ist häufig nicht optimal.


    2. Das Anlehngewächshaus

    Diese Art Gewächshaus lässt sich platzsparend auf Balkonen, im Vorgarten und sehr kleinen Gärten aufbauen. Dabei können Pflanzen in Stehhöhe kultiviert werden. Besonders gut eignet es sich auch, um Kübelpflanzen überwintern zu lassen.

    Ein Anlehngewächshaus ist so konstruiert, dass es, um seine Wirkungsweise ausspielen zu können, mit einer Seite an einer feststehenden Wand befestigt werden muss. Die drei anderen Seiten und das schräg abfallende Dach sind aus Glas- oder Hohlkammerplatten (HKP). Für eine optimierte Belüftung sorgen Dachfenster und Türen. Ausreichende Stabilität gewährleistet ein Rahmen aus Aluminiumprofilen, der meist auf einem Fundament sowie an einer Hauswand befestigt wird.

    Dass die platzsparende Konstruktion allerdings immer eine Hauswand benötigt, ist gleichzeitig auch der größte Nachteil bei diesem Gewächshaus. Beim Aufbau sollte man darauf achten, dass es nicht an einer Nord-Mauer platziert wird. Nur mit einigen Stunden direkter Sonneneinstrahlung am Abend und am Morgen kann ein Gewächshaus die nötige Wärme erzeugen, um Pflanzen zu schonen.

    Wird es allerdings an einem sonnigen Platz an einer Mauer aufgebaut, ist ein modernes Anlehngewächshaus eine professionelle Konstruktion. Mit den vorinstallierten Fenstern kann gut und ausreichend gelüftet werden und mit einer Schiebetür sind alle Pflanzen leicht zu erreichen. Um den Platz effizient nutzen zu können, haben viele Hersteller auch Regalsysteme im Sortiment, die an den Aluminiumprofilen befestigt werden können.


    3. Das freistehende Gewächshaus

    Diese Konstruktionen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie unterscheiden sich in der Größe und Form ihrer Grundfläche sowie in der Dachform. Einige haben Spitzdächer und darin eingesetzte Dachfenster, andere ein rundes Zwiebeldach.

    Ähnlich wie die Anlehngewächshäuser muss auch ein solches Gewächshaus auf ein Fundament gestellt und fest mit diesem verbunden werden. Denn je größer die Glasfläche ist, desto stärker kann die Kraft des Windes auf sie wirken. Daher sind die Rahmenprofile sehr stabil konstruiert und vergleichsweise aufwändig aufzubauen.

    Der zeitintensive Aufbau ist allerdings auch ein großer Vorteil. Denn daraus resultieren große und begehbare Gewächshäuser in denen auch ein Hochbeet und große Zimmerpflanzen Platz finden. Dank hochwertiger Regalsysteme kann auf mehreren Ebenen gegärtnert werden – und das bei jedem Wetter und jeder Temperatur.

    Neben den Gewächshäusern mit Aluminium-Profilen gibt es auch Holzkonstruktionen. Diese sind oft mit großen Fensterfronten versehen und erinnern an romantische Pavillons. Einige Gärtner nutzen ein solches Gewächshaus auch als Rückzugsort. Mit passenden Gartenmöbel um das Gewächshaus rum oder dem richtigen Gartenstuhl, kannst du entspannt zwischen deinen Lieblingspflanzen die Ruhe genießen. Um die Pflanzen dann vor Kälte zu schützen, werden die großen Fenster einfach geschlossen.